Arthrose - Blutegeltherapie bei Knorpelschäden

Arthrose - ein Volksleiden

  • Lt. Robert-Koch-Institut leiden 1/3 aller Frauen und 1/4 aller Männer zwischen 45 und 65 Jahren an Arthrose.
  • Bei Arthrose (Gelenkverschleiß) nutzt sich die Knorpelschicht der Gelenke nach und nach ab.
  • Der Knorpel ist nahezu gefäß- und nervenfrei, so dass die Abnutzung nicht schmerzt. Es gibt keine Warnsignale.
  • Erst wenn es zu Entzündungen kommt und wenn der Knochen angegriffen ist, verspüren wir unangenehme Schmerzen und Einschränkungen in der Bewegung. Typisch ist der Anlaufschmerz.

Anlaufschmerz - wie kommt es dazu?

  • Der Knorpel ist nahezu gefäßfrei, d. h. er benötigt für seine Erhaltung und die Geschmeidigkeit die Nährstoffe von außen. Diese werden ihm mit der Gelenkflüssigkeit zugeführt, die in Bewegung produziert wird. Ohne diese Flüssigkeit würde der Knorpel schrumpfen und verdorren wie ein Stück trockenes Brot.
  • Während der Nachtruhe oder in anderen Ruhephasen wird keine oder nur wenig Gelenkflüssigkeit produziert. Das Gelenk ist sozusagen trocken, da auch der Knorpel bereits auf ein Minimum geschrumpft ist oder ganz abgenutzt ist.
  • Erst durch die Bewegung, die am Morgen besonders schmerzhaft ist, bekommt das Gelenk die nötige "Schmiere".
  • Bei Arthrose im frühen Stadium läuft das Gelenk sich wieder ein. Aber wenn Knochen, Sehnen und Bänder in Mitleidenschaft gezogen sind, können die Beschwerden so stark werden, dass es zum Dauerschmerz und zu dauernden Bewegungseinschränkungen kommt.

Richtige Bewegung bei Arthrose:

  • Um dem Knorpel die notwendige Flüssigkeit zu geben, ist es also notwendig, das Gelenk zu bewegen.
  • Allerdings sollte dies ohne Belastung erfolgen. Radfahren oder "Strampeln im Liegen" sind effektiv. Ein Hometrainer macht unabhängig vom Wetter und kann vor dem Fernseher stehen.
  • Muskelaufbau rund um das Gelenk herum entlastet das Gelenk. Bereits 3x wöchentlich eine halbe Stunde Training bringt Erfolge.
  • Treppensteigen ist nur bedingt zu empfehlen, da der Körper ein Vielfaches an Gewicht hinauf trägt.
  • Übergewicht begünstigt Arthrose. Deshalb ist dringend anzuraten, das Gewicht zu reduzieren. Probieren Sie es doch einmal mit der Kreta-Diät !

Die Geschichte der Blutegeltherapie:

  • Wenn man ins Tierreich schaut, entdeckt man, dass sich z.B. Huftiere mit Gelenkproblemen in Tümpeln und Teichen aufhalten, mit dem Ziel, Blutegel an entsprechende schmerzende Gelenke zu locken.
  • Sie wissen instinktiv um die heilende Wirkung der Blutegeltherapie.
  • Im frühen Mittelalter wusste auch der Mensch um die heilende Wirkung der kleinen Blutsauger. Aber zu Zeiten der Inquisition wurde diese Therapie ausgerottet. Heiler und Heilerinnen wurden enthauptet oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Es war Teufelswerk.
  • Erst im vorigen Jahrhundert erlebte die Blutegeltherapie eine Renaissance. In Krankenhäusern war die Therapie Standard. Aber mit Vorrücken der Naturheilkunde und mit dem wachsendem Widerstand der Schulmedizin verschwand die Blutegeltherapie leider wieder aus den Kliniken und damit aus den Köpfen der Menschen.
  • Und nun wiederrum seit ca. 20 Jahren ist das Interesse wieder da. Und damit auch die Blutegeltherapie.
  • Das Gute setzt sich durch. Lesen Sie bitte weiter Blutegeltherapie bei Arthrose:

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