Fasten nach Dr. Otto Buchinger

Beim Fasten nach Dr. Buchinger liegt der Schwerpunkt auf innerer Reinigung während des Fasten und Regeneration nach dem Fasten

  • über die Nieren durch reichlich Flüssigkeitszufuhr
  • über die Leber durch heißen Leberwickel
  • über Galle und Darm durch tägliche Darmreinigung (Einlauf)
  • über die Haut durch die Anregung der Durchblutung bei Bewegung und Kneipp-Anwendungen
  • über die Lungen durch vertieftes Atmen in sauberer Luft.

Dr. Otto Buchinger betrachtete das Fasten als Weg zur Heilung und Gesundheit.

Er selbst erkrankte 1917 an einer Mandelentzündung, in deren Folge es zu schwerem Gelenk-Rheuma kam. Seine Leber wurde stark in Mitleidenschaft gezogen und so wurde er 1918 mit nur 40 Jahren als Vollinvalide aus seiner Tätigkeit als Sanitätsoffizier aus der kaiserlichen Marine entlassen. Er übernahm dann die Führung einer Arztpraxis, was ihm nur unter größten Schwierigkeiten möglich war.

Auf Raten eines Freundes begann er bei Dr. Riedlein in Freiburg eine 19-tägige Fastenkur. Danach konnte er bereits alle seine Gelenke wieder bewegen. Jedoch war er weiterhin, durch sein nunmehr chronisch gewordenes Leberleiden mit häufigen Gallenkoliken, in seiner Gesundheit stark beeinträchtigt. Ein weiteres Fasten von 20 Tagen befreite ihn letztendlich auch davon. Dr. Buchinger war wieder voll arbeitsfähig und erreichte das stolze Alter von 89 Jahren. Seine eigene Erfahrung und Heilung bestimmten seine ärztliche Laufbahn.

Warum sollte der Mensch regelmäßig fasten?

Fasten nach Dr. Buchinger in Dresden

Fasten, und damit auch Fasten nach Dr. Buchinger, ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Schon vor über 10.000 Jahren, als die Menschen noch auf ihr Jagdglück angewiesen waren, gab es Zeiten, in denen ihr Körper fasten musste. Es war gewissermaßen ein Heilfasten oder besser eine unfreiwillige Fastenkur. Auf der Suche nach Nahrung wurden weite Strecken zurückgelegt und in den Wintermonaten war es umso beschwerlicher, genug zu Essen zu haben. Um bei diesem gezwungenermaßen "Fasten" in nahrungsarmen Zeiten zu überleben, griff der Körper auf die eigenen Fett-Depots zurück. Diese hatte er als ein ausgeklügeltes System der Natur während der Zeiten des Nahrungsüberangebotes angelegt.

Noch heute sind diese Gene in uns verankert.

Das Zuviel an Nahrung wird in diesen Fettzellen als Energiereserve gespeichert. Zum Leidwesen sitzen diese Depots zum großen Teil an der Hüfte und am Bauch. Da es nun aber in unseren Regionen keine natürlichen Zeiten des Hungerns mehr gibt, der Mensch also nicht notgedrungen auf die Energiereserven zurückgreifen muss, füllen sich diese Fett-Depots ständig mehr und mehr.

Übersäuerung, Gewichtszunahme und die daraus resultierenden Krankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Darmerkrankungen usw. sind die unabänderliche Folge.

Das Fasten nach Dr. Otto Buchinger greift wirksam in diesen Mechanismus ein. Über einen gewissen Zeitraum, der Tage bis Wochen dauern kann, verzichtet man auf feste Nahrung. Säfte, Tees, klare Gemüsesuppe und hömöopatische Mittel zur Unterstützung der Entgiftung stehen auf dem Speiseplan. Der Körper geht in eine heilsame Selbstregulation, es kommt zur grundlegenden Entgiftung und Entschlackung. Das viel beschriebene Hochgefühl beim Fasten, welches ca. am 4. Tag einsetzt, entsteht aufgrund der Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn. Der Körper benötigt keine Energie für die Verdauung, weshalb man sich enorm leistungsfähig fühlt. Das Abnehmen an Gewicht geschieht in den ersten Tagen in besonderem Maße, ca 5 kg weniger an Gewicht nehmen die Fastenteilnehmer nach 1 Woche Ostsee mit nach Hause. Der wichtigste Aspekt während der Fastenzeit: Man sollte genügend Zeit für sich selbst haben. Fasten in den Arbeitsalltag zu integrieren bedeutet, dass ein wichtiger Aspekt des Fastens, nämlich auch die Reinigung der Seele, nicht genug berücksichtigt wird. Fasten vereint Körper, Geist und Seele.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie das gute Fasten-Gefühl noch lange im Alltag bewahren können.

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